Aktuelles

1.2.2017
Begleitgruppe offiziell aufgelöst

Am letzten Mittwoch wurde die Begleitgruppe, die eigens mit der Eröffnung des Asylzentrums in der ALST, ins Leben gerufen wurde, offiziell aufgelöst. Ein Blick zurück auf die letzten 18 Monate zeigt viel Positives.

Mitagessen bei Tageslicht
Marie Regez (li) mit einer Asylsuchenden bei einem Mittagessen bei Tageslicht

„Besser kann man es nicht machen“, mit diesen Worten bringt Roger Lang vom Staatssekretariat für Migration (SEM) und Leiter des Empfangs- und Verfahrenszentrums Basel die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Arlesheim auf den Punkt. Von Beginn weg erwiesen sich die Abmachungen als sehr unbürokratisch und effizient. Es sei keine einzige Unterschrift notwendig gewesen, erinnert er sich. Besonders betonen wolle er die Dienste der Begleitgruppe. Er erinnere sich an Frauen und Männer, die mit der Inbetriebnahme der Zivilschutzanlage ALST bereit waren, mitzuhelfen, anzupacken und zu unterstützen, sagt Roger Lang.

Fast pausenlos im Einsatz
Über 50 Aktivitäten sind auf einem Papier aufgelistet und geben eine Übersicht und nur eine vage Vorstellung von dem, was die Begleitgruppe in den letzten 18 Monaten geleistet hat. „Mittagessen bei Tageslicht“ kombiniert mit Basteln und Singen, Ausflüge in die nahe und weitere Umgebung, Organisation von Lottoabenden, die Teilnahme an den Märkten in Arlesheim, Backen von Gutzi und Herstellen von Konfitüre für den Markt, sind nur einige Beispiele. Das Herzstück der Tätigkeiten war aber die Kleiderausgabe, die an zwei bis drei Nachmittagen pro Woche angeboten wurde. Die Frauen und Männer trafen sich in der ALST und sortierten die gespendeten Kleider nach Art, Farbe und Grösse. Was nicht passte wurde kurzerhand abgeändert, mit den gespendeten Nähmaschinen, versteht sich. „Die Kleiderausgabe mit all ihren Facetten war eine grosse Herausforderung und schlussendlich waren wir richtig gut“, sagt Marie Regez, die als die treibende Kraft der Begleitgruppe wirkte. Bei ihr liefen die Informationen zusammen. Sie war es, die den Überblick bewahrte, die andern motivierte und immer wieder neue Ideen kreierte. Mit ihrer unkomplizierten und herzlichen Art, hat sie auch erreicht, dass die Asylsuchenden schnell Vertrauen fassten, sich öffneten und auch bereit waren, aktiv mitzuhelfen. „Ich glaube die Asylsuchenden haben realisiert, dass sie hier in Arlesheim willkommen waren“, sagt Marie Regez. Und damit ist eigentlich alles gesagt.

Grosser Dank
Der Gemeinderat möchte sich an dieser Stelle nochmals bei den Mitgliedern bei der Begleitgruppe für den unermüdlichen Einsatz und das grosse Engagement bedanken. Der Dank gilt aber auch allen andern Institutionen, Vereinen, Firmen und Einzelpersonen, die die Asylsuchenden und ihren Aufenthalt in irgendeiner Art unterstützt, verschönert, vereinfacht und angenehmer gemacht haben.


28.12.2016
Asylunterkunft ALST in Arlesheim schliesst ihre Tore
Die im Juni 2015 zur Verfügung gestellte Zivilschutzanlage ALST für Asylsuchende ist noch bis Ende Jahr in Betrieb. 18 Monate konnten Asylsuchende in Arlesheim beherbergt werden.

Am 26. Juni 2015 bezogen erste Asylsuchende die Zivilschutzanlage ALST in Arlesheim. Der Gemeinderat stellte auf Anfrage des Staatsekretariats für Migration (SEM) die Unterkunft vorübergehend zur Verfügung. Aus geplanten 6 Monaten wurden 18 Monate.
Teilweise bis zu 100 Frauen und Männer vorwiegend aus Afrika fanden in Arlesheim eine vorläufige Bleibe. Die Menschen wurden schnell integriert. Eine eigens gegründete Begleitgruppe kümmerte sich mit viel Engagement um die Asylsuchenden. Mittagessen im Freien, Ausflüge in die Stadt, Besuche von Veranstaltungen und gemeinsame Standaktionen an den Märkten im Dorf bereicherten den Alltag der Fremden. Zudem konnten sich die Asylsuchenden im Rahmen gemeinnütziger Einsatzprojekte durch einfache Arbeiten in der Gemeinde ein zusätzliches Taschengeld verdienen.
Mit einer durchschnittlichen Belegung von über 60 Personen war die ALST gut ausgelastet. In den letzten Monaten nahm die Belegung allerdings stetig ab. Letzte Woche waren noch 31 Asylsuchende in der ALST untergebracht. Zudem wurde Mitte November das Bundesasylzentrum Feldreben in Muttenz in Betrieb genommen. Dieses bietet bis zu 500 Schlafplätze. „Im Zentrum Feldreben haben wir genügend Platz und es ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht vertretbar, zwei Zentren in so naher Distanz zu führen“, sagt Roger Lang, Leiter des Empfangs- und Verfahrenszentrums Basel. Rund die Hälfte der Asylsuchenden von Arlesheim wird nach Muttenz verlegt. Die anderen werden in verschiedenen Gemeinden einen festen Wohnsitz finden.
Zurzeit sind die Zügelarbeiten im vollen Gange. Die Asylsuchenden haben die Anlage verlassen, die letzten Kisten werden gepackt. Noch ist offen, ob die Anlage allenfalls als kantonales „Überlaufgefäss“ benutzt werden soll. Der Kanton hat sein Interesse an der Anlage bekundet und der Gemeinderat wird zu gegebener Zeit über ein allfälliges Gesuch entscheiden.


24.11.2016
Zukünftige Nutzung der ALST und des EAZ
Seit Juni 2015 wird die ALST in Arlesheim vom Bund als Aussenstelle des Empfangs- und Verfahrenszentrums Basel genutzt und dort Asylsuchende untergebracht, welche später den verschiedenen Gemeinden zugeteilt werden. Die entsprechende Vereinbarung mit dem Bund läuft Ende 2016 aus. Seitens des Bundes besteht nach heutiger Planung kein Bedarf für eine Verlängerung. Demgegenüber hat der Kanton Interesse an der Anlage angemeldet und möchte diese im Sinne eines „Überlaufgefässes“ für den Fall der Erhöhung der Zuweisungen und zur vorübergehenden Entlastung der Gemeinden nutzen.
Der Gemeinderat kann sich die Nutzung der ALST durch den Kanton im Sinne eines „Überlaufgefässes“ grundsätzlich vorstellen. Dies selbstverständlich unter Berücksichtigung der zu erwartenden Entwicklungen im Asylbereich. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, entsprechende Verhandlungen mit dem Kanton aufzunehmen.
Im Jahr 2016 eröffnete der Kanton Basel-Landschaft in Arlesheim ein auf zwei Jahre befristetes Erstaufnahmezentrum (EAZ) für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA). Eigentümerin der Liegenschaft, in der das EAZ untergebracht ist, ist die Gehör- und Sprachheilschule Riehen (GSR). Diese hat mit dem Kanton einen entsprechenden Mietvertrag abgeschlossen. Die weitere Nutzung der Anlage ab dem 01.01.2018 durch den Kanton ist derzeit noch ungewiss.
Der Gemeinderat würde eine allfällige Weiterführung des EAZ in Arlesheim grundsätzlich unterstützen. Auch hier muss die Situation zu gegebener Zeit entsprechend neu beurteilt werden.


24.11.2016
Wenn Wege sich kreuzen
Workshop 1

Zwölf UMAS nahmen an einem Workshop mit dem Titel „Wenn Wege sich kreuzen“ – ein Kunstprojekt mit Kunststudierenden der Visual Art School aus Münchenstein, teil.
Eher schüchtern betraten die 12 UMAS die Industriehalle in Münchenstein (Walzwerk), wo sie von den Leiterinnen und Leitern der Malschule und deren Kunststudentinnen und -studenten ge-spannt erwartet wurden.
Es entstanden Spaziergänge (Linien), Kreuzungen, Flächen, Inseln. Die Stimmung war ent-spannt, es wurde viel gelacht. Jeder UMA wurde individuell von einem Kunststudierenden und den Leiterinnen und Leitern der Schule begleitet und gestaltete seine eigene Reise.
Bald wurden die Bilder farbig, Begegnungen wurden gefühlt und sichtbar. Die Bilder verbreiteten frohe und vertrauensvolle Stimmung.
Die Studentinnen und Studenten waren sehr berührt durch die direkten Begegnungen mit den vielfältigen Persönlichkeiten vom EAZ. Die Betreuer und Betreuerinnen des EAZ bedanken sich im Namen der UMAS bei der Leitung und allen beteiligten Studentinnen und Studenten der Visu-al Art School von Münchenstein für den eindrücklichen Nachmittag.


06.10.2016
Mittagessen mit den Flüchtlingen
Die Begleitgruppe organisierte in den letzten Wochen mehrmals ein "Mittagessen bei Tageslicht" für die UMA`S und die Asylsuchenden in der ALST. Dank der Unterstützung beider Kirchen wurde das Mittagessen im Domhof oder im Kirchgemeindehaus serviert.
Alle Beteiligten genossen die Freude, die fröhliche Gelassenheit und die grosse Mischung der Kulturen.
Gerne laden wir zum nächsten "Mittagessen bei Tageslicht" vom Freitag, 28. Oktober 2016 um 12.00 Uhr interessierte Einwohnerinnen und Einwohner ein. Wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, sich mit den Flüchtlingen an den gleichen Tisch zu setzen und mit ihnen für einen kurzen Moment Kontakt zu knüpfen.
Der Mittagstisch findet im reformierten Kirchgemeindehaus statt. Die Platzzahl ist beschränkt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis am 25. Oktober unter: begleitgruppe@arlesheim.bl.ch oder Tel.: 061 706 95 55 erforderlich (Name und Anzahl Personen angeben). Desserts für das Buffet werden gerne entgegengenommen.

22.09.2016
Gemeinsamer Mittagstisch
Die rund 30 Asylsuchenden trafen sich mit den 22 UMA’s zum gemeinsamen Mittagessen. Eingeladen hat die reformierte Kirche und die Begleitgruppe. Es wurde zusammen ein eritreisches Gericht gekocht, das vor allem von den Jugendlichen sehr genossen wurde.
Im Weiteren bereiten sich die Asylsuchenden auf den Herbstmarkt vor, wo sie auch dieses Jahr einen Stand betreiben werden. Oder sie treiben Sport und besuchen Veranstaltungen, wie die Hauptübung der Feuerwehr. Mittels Skyworker konnte Arlesheim von oben betrachtet werden, was bleibenden Eindruck hinterliess.


01.09.2016
Zahl der UMA’s hat zugenommen
Zurzeit sind in der ALST 22 Männer und 8 Frauen untergebracht. Sie kommen hauptsächlich aus Eritrea, Syrien und Somalia; einige wenige aus Sri Lanka oder Westafrika. Sie verbringen die heissen Tage meist an der Birs oder leisten ihre Einsätze bei Reinigungs- oder Unterhaltsarbeiten in der Gemeinde.
Die Unterkunft für Jugendliche am Stollenrain (ehemaligen Wielandschule), die anfangs nur mit 5-6 Kindern belegt war, ist nun mit 22 Kindern und Jugendlichen fast ausgebucht. Auch sie kommen hauptsächlich aus Eritrea und Äthiopien.

22.06.2016
Kochen in der ALST
Zurzeit sind 22 Asylsuchende aus diversen Ländern in der ALST untergebracht.
Diese Woche steht wieder im Zeichen des Ramadan. Trotzdem wurde am letzten Donnerstag den ganzen Tag gekocht. Am Abend wurde „Fassulie“, ein kurdisches Gericht aus weissen Boh-nen und Lammfleisch, genossen. Dazu gab es Bulgur, Salate und Glace zum Dessert.
Selber kochen wird künftig 1x pro Woche fest ins Programm aufgenommen, dabei sollen die verschiedenen Nationen berücksichtigt werden.
Am Wochenende besuchen die Asylsuchenden den Beni Huggel Plausch-Göpp.

15.06.2016
Ramadan in der ALST
Seit Montag praktizieren einige Asylsuchende den Ramadan, den Fastenmonat im Islam.
In dieser Zeit darf während des Tages weder gegessen, getrunken noch geraucht werden und auch der Geist soll sich sittlich verhalten.
Da der Ramadan mit dem Mondkalender geht, findet dieser jedes Jahr 12 Tage früher statt.
Jetzt im Sommer, sind die Fastentage sehr lange. Das Fastenbrechen findet am Abend gegen 21:30 Uhr statt. Dann darf gegessen werden bis etwa um 3:00 Uhr in der Nacht. Viele Asylsuchende bevorzugen in dieser Zeit die Ruhe und die kühlen Temperaturen in der Anlage.
Der Ramadan dauert 28 Tage, bevor im Islam das kleine Fest und kurze Zeit darauf das grosse Fest gefeiert wird.
Nicht alle Asylsuchenden sind muslimischen Glaubens. Es hat auch Christen in der ALST. Diese zeigen sich gegenüber ihren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern sehr tolerant und nehmen Rücksicht auf sie.

15.05.2016
Pflegeeltern für unbegleitete minderjährige Asylsuchende gesucht
Es werden dringend Pflegeeltern gesucht, die bereit sind, unbegleitete männliche und weibliche asylsuchende Minderjährige im Alter von 12 – 17 Jahren bei sich aufzunehmen.
Die Familien sollten bevorzugt in den Kantonen BS, BL oder AG wohnen.
Gesucht werden Pflegeeltern oder Einzelpersonen, die in der Lage sind, einem fremden jungen Menschen einen Platz in ihrer Familie zu bieten. Als Voraussetzung sind vor allem Interesse und Freude an Jugendlichen und an der Hilfe zur Integration zu nennen. Die Jugendlichen kommen aus einem anderen kulturellen Hintergrund und verstehen unsere Sprache nicht. Sie bringen jedoch ganz viele eigene Ressourcen mit.
Der Familea Pflegefamiliendienst arbeitet im Auftrag der beiden Kantone BL und BS und bereitet die Pflegefamilie auf Ihre Aufgabe vor und begleitet sie während der ganzen Zeit, in der der Ju-gendliche bei ihr lebt.
Wenn Sie Interesse an dieser Herausforderung oder noch weitere Fragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit Monika Burkhalter (monika.burkhalter@familea.ch oder Tel 061 461 04 95) vom Pflegedienst beider Basel in Muttenz auf.

2. 6. 2016
„Mittagessen bei Tageslicht“
Die Begleitgruppe hat zwei Mittagessen bei Tageslicht mit den Asylsuchenden organisiert. Sie fanden im Domhof statt. Anschliessend wurde noch Lotto gespielt oder gemeinsam gesungen. Die Mittagessen fanden grossen Anklang und sollen schon bald wiederholt werden.
Zudem besuchten die Asylsuchenden den Basler Zoo und waren beeindruckt von der Artenvielfalt. Am meisten werden aber die Deutschkurse und die Arbeiten im Dorf geschätzt, dabei fühlen sich die Gesuchstellenden gebraucht und das gibt ihnen ein gutes Gefühl, denn immer wieder werden sie von Passanten mit freundlichen Worten und Gesten unterstützt.
Falls Sie für die Asylsuchenden in der ALST oder auch für die Jugendlichen in der Wielandschule Kleider spenden wollen, können Sie diese in der ALST täglich bei der Rampe abgeben. In der Wielandschule am Stollenrain werden die Sachen jeweils freitags zwischen 10.00 und 11.30 Uhr entgegengenommen.


25.5.2016
Boccia spielen
Vergangene Woche waren rund 25 Personen in der ALST beherbergt worden aus diversen Staaten und Kulturkreisen.
Die Deutschkurse und Einsätze im Dorf und der Ermitage lockern den Alltag etwas auf.
Der Boccia-Club bietet den Asylsuchenden die Gelegenheit, jeweils am Dienstagvormittag während zwei Stunden Boccia zu spielen. Die Asylsuchenden nehmen dieses Angebot regelmässig und mit grosser Freude wahr.
Sobald der Sommer wieder zurückgekehrt ist, werden die Asylsuchenden auch wieder öfters an der Birs anzutreffen sein. Im Rahmen der Kleidersammlung können auch gerne Badekleider, Shorts, Badetücher, Sandalen und Badetaschen in der ALST abgegeben werden.

19.5.2016
Viel Sport und Deutschunterricht
Aktuell wohnen 32 Gesuchstellende, 21 Männer und 11 Frauen in der ALST. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Niger, Sri Lanka, Indien, Gambia, China, Somalia, der Türkei, Irak, Iran und dem Kosovo.
Die Begleitgruppe unterstützt die Asylsuchenden nach wie vor mit grossem Engagement. So organisierte sie ein gemeinsames Mittagessen und einen Spielnachmittag. Der tägliche Deutschunterricht macht den Asylsuchenden Spass und sie lernen sehr schnell. In den Turnhallen der Hagenbuchen spielen sie Badminton, Fuss-, Volley- und Basketball.
Zudem haben die gemeinnützigen Arbeitseinsätze wieder begonnen. So arbeiten Asylsuchende wiederum unter der Anleitung der Werkhofmitarbeiter in Rabatten und zurzeit im Bauerngarten.

6.4.2016
Fahrradfahren und Frühlingsmarkt
Zurzeit wohnen im EAZ am Stollenrain sieben Jugendliche. Sechs Knaben aus Afghanistan und ein Mädchen aus Somalia. Die Jugendlichen sind zwischen 14 und 17 Jahre alt.
Die Ostertage wurden mit Backen, Eiermalen, Grillieren und den Besuchen vom Schwimmbad Rialto und dem Anatomischen Museum in Basel ausgefüllt.
Letzte Woche konnten die Kinder das Domplatzschulhaus besichtigen. Im Anschluss nähten sie noch ein eigenes Etui.
Der Dorfpolizist hat den Kindern das Fahrradfahren in Theorie und Praxis beigebracht. Auf einer kleinen Tour durch Arlesheim konnten die Erkenntnisse gleich angewandt werden.
Die 44 Asylsuchenden in der ALST bereiten sich auf den Frühlingsmarkt vom kommenden Samstag vor. Backen von Guetzli und Brot und Basteln von Papierblumen füllen die Nachmitta-ge aus. Ein Lottoabend war das Highlight der letzten Woche.

24.3.2016
Nähmaschine und Filmnachmittag
Aktuell wohnen 45 Gesuchstellende in der ALST, davon sind 39 Männer und 6 Frauen. Sie stammen aus Afghanistan, Sri Lanka, Syrien, Somalia, Äthiopien, Senegal, Guinea-Bissau, Gambia, Nigeria, Eritrea, Niger und dem Irak.
Neu steht eine robuste Nähmaschine zur Verfügung. Damit können die gespendeten Kleider bei Bedarf selber angepasst werden. Für die Frauen fand ein Filmnachmittag statt. Gezeigt wurde der Film "La source des femmes", arabisch gesprochen mit Untertiteln. Im Weiteren bereiten sich die Asylsuchenden mit der Begleitgruppe auf den Frühlingsmarkt vom 9. April vor.
Die Jugendlichen im Erstaufnahmezentrum in der Wielandschule haben vier Velos erhalten und geniessen das Velofahren sehr. Und auch sonst sind die Jugendlichen äusserst motiviert bei der Sache.


17.3.2016
Match gegen Werkhof
Aktuell wohnen 54 Gesuchstellende in der ZSA; 46 Männer und 8 Frauen. Sie kommen aus Afghanistan, Sri Lanka, Syrien, Niger, Nigeria, Eritrea, Somalia, Äthiopien, Marokko, Senegal, Gambia und dem Irak.
Feste Strukturen vereinfachen den Alltag für die Asylsuchenden. So findet am Morgen meist der Deutschunterricht statt. Am Nachmittag steht Sport auf dem Programm. Letzte Woche wurde ein Fussballspiel gegen die Mitarbeitenden des Werkhofs der Gemeinde ausgetragen. An den Abenden werden Filme gezeigt oder Brettspiele gespielt.


3.3.2016
Erste Jugendliche eingezogen
Aktuell wohnen 49 Gesuchstellende, 38 Männer und 11 Frauen in der ALST. Sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Sri Lanka, Irak, Iran, Somalia, Marokko, Äthiopien und Senegal.
In den Tagen der Asylsuchenden haben sich Tagestrukturen gefestigt. Die Vormittage sind mit Deutschunterricht ausgefüllt und am Nachmittag wird viel Sport getrieben. Letzte Woche fand zum Beispiel ein Fussballspiel gegen die Asylsuchenden statt, die in Allschwil untergebracht sind.

Das Erstaufnahmezentrum (EAZ) für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA), das in der ehemaligen Wielandschule am Stollenrain eröffnet wurde, betreut zurzeit 6 Knaben im Alter von 14-16 Jahren. Fünf von ihnen kommen aus Afghanistan und einer aus Eritrea. Im Gegensatz zu den Asylsuchenden in der ALST bleiben die Jugendlichen bis zu sechs Monaten im Zentrum. Sie haben täglich Schulunterricht, wo sie hauptsächlich Deutsch lernen. Die rundum Betreuung erfolgt durch den Erlenhof aus Reinach.


24.2.2016
Sportnachmittage
Zurzeit wohnen 43 Asylsuchende in der ALST. Sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Sri Lanka, Irak, Iran, Somalia, Marokko, Äthiopien und Senegal.
Die Gesuchstellenden besuchten die Fasnacht in Basel und waren vom Cortège beeindruckt. Neu steht den Asylsuchenden drei Mal pro Woche eine Turnhalle im Hagenbuchen zur Verfügung. Diese wird rege genutzt, um Fussball und Volleyball zu spielen.

17.2.2016
Kleider selber anpassen
Zurzeit wohnen 26 Männer, 13 Frauen und ein Kind in der ALST. Sie kommen aus Afghanistan, Syrien, Sri Lanka, Iran und Somalia.
Die Gesuchstellenden werden fast täglich in Deutsch unterrichtet. Zudem hat ein Mitglied der Begleitgruppe eine Nähmaschine in die ALST gebracht. Nun können die Bewohnerinnen die gespendeten Kleider selber abändern, da diese oft zu gross und zu weit sind.
Die Männer spielten Fussball gegen ein Team der ZSA Allschwil. Mit Backen von Kuchen und syrischen Spezialitäten wurden die Nachmittage verbracht.

10.2.2016
Aerobic und Kultur
Aktuell wohnen 30 Gesuchstellende in der ALST. Die Asylsuchenden kommen aus Afghanistan, Syrien, Sri Lanka, Iran, Somalia und der Elfenbeinküste.
Das Interesse am Deutschunterricht ist nach wie vor sehr gross. Eine Gruppe besuchte in Be-gleitung eines Betreuers die Generalprobe von „Faust“ im Goetheanum. Für die Frauen in der ALST wurde ein Aerobic-Nachmittag organsiert, der auf grosses Interesse stiess und grossen Spass machte. Bei einem Besuch im Dom, wurde den Asylsuchenden die Orgel erklärt. Auch an der Fasnacht waren einige Interessierte und lernten so weitere Sitten und Bräuche der Schweiz kennen. Jeden ersten Sonntag im Monat darf man in Basel die Museen gratis besichtigen. Davon haben die Asylsuchenden profitiert und mit dem Besuch des Naturhistorischen Museums und des Museums der Kulturen das Angebot gut genützt.

28.1.2016
Asylunterkunft in der ALST bleibt weiterhin geöffnet

Der Gemeinderat hat beschlossen, die ALST als vorübergehende Notunterkunft für die Asylsuchenden weiterhin dem Bund zur Verfügung zu stellen. Ursprünglich war geplant, die Unterkunft im Januar zu schliessen und bei Bedarf im 2016 nochmals in Betrieb zu nehmen. Zudem wird in der Wielandschule ein Erstaufnahmezentrum des Kantons für unbegleitete, minderjährige Asylsuchende eröffnet.

Am 26. Juni 2015 wurden die ersten Asylsuchenden in der ALST in Arlesheim einquartiert. In den letzten sieben Monaten fanden durchschnittlich über 70 Personen eine Unterkunft. Der Flüchtlingsstrom hält weiterhin an. Nach wie vor stehen Männer, Frauen und Kinder an der Grenze und suchen eine Unterkunft. Diese Tatsache und auch die regionale Situation, die Unterkünfte in Aesch und Pratteln sind nur bedingt und zeitbeschränkt bezugsbereit, bewogen den Gemeinderat dazu, die ALST dem Staatssekretariat für Migration (SEM) bis Ende dieses Jahres zur Verfügung zu stellen. Im Juni 2015 ging man davon aus, die ALST im Januar 2016 zu schliessen und allenfalls bei Bedarf Mitte Jahr nochmals für rund sechs Monate zu öffnen. „Der Bedarf ist nach wie vor vorhanden. Die Zusammenarbeit zwischen dem SEM, dem Betreuungsteam und der Verwaltung funktioniert ausgezeichnet und die Räumlichkeiten stehen zur Verfügung. Der Gemeinderat sah keinen Grund, die Arbeit nicht weiterzuführen“, erklärt Gemeindeverwalter Thomas Rudin.

Unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA)
Auch im Gebäude der Wielandschule ziehen schon bald Asylsuchende ein. Die ersten Jugendlichen, sogenannte UMA werden anfangs Februar erwartet. Ist bei der ALST der Bund der Betreiber, so wird die Unterkunft für die UMA vom Kanton betrieben. Man rechne mit maximal 25 Jugendlichen, die während der Abklärungszeit von zwei bis drei Monaten in Arlesheim sein werden, orientiert Rolf Rossi, Leiter der kantonalen Koordinationsstelle für Asylbewerber. Die Kinder und Jugendlichen werden während maximal sechs Monaten rund um die Uhr betreut. Es werden Beschäftigungsprogramme, die sich hauptsächlich auf Deutschunterricht fokussieren und ein entsprechendes Freizeitprogramm angeboten. Ein Team vom Erlenhof Reinach, die etablierte Institution für Neuorientierung, Entwicklung und Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen übernimmt die Betreuung. Eine fachgerechte Begleitung ist damit sichergestellt. Da die Kinder und Jugendlichen nicht die öffentliche Schule in Arlesheim besuchen werden, fallen für die Gemeinde keine Verpflichtungen an. Die ersten Mitglieder der bestehenden Begleitgruppe Asyl haben sich aber schon gemeldet und ihre Hilfe angeboten.


17.12.2015
Klausen-Abend
Zurzeit sind 90 Personen in der ALST einquartiert. Die Zusammensetzung hat sich im Vergleich zur letzten Woche nicht gross verändert. Es sind überwiegend Afghanen, aber auch Iraker, Syrier und Sri Lanker in Arlesheim. Eritreer und Iraner bilden derzeit die Minderheit.
Die Begleitgruppe hat für die Asylsuchenden einen Klausen-Abend organisiert. Es wurde gemeinsam gebacken und dann bei heiterer Stimmung Grittibänzen, Mandarinen und Nüsse gegessen.
Nach wie vor werden immer noch Kleiderspenden entgegengenommen. Sehr gefragt sind Herrenschuhe oder warme Jacken, Schals, Handschuhe und Mützen.
An dieser Stelle möchten wir Axel Fischer, Stellvertretender Leiter der ALST herzlich für seine Arbeit danken. Er hat das Zentrum verlassen und nimmt eine neue Verantwortung in Thun wahr. Die Zusammenarbeit mit ihm war ausserordentlich angenehm, unkompliziert und effizient.


10.12.2015
Spende von Weleda
Die ALST wird den Asylsuchenden voraussichtlich bis gegen Ende Januar 2016 zur Verfügung stehen.
Momentan sind 75 Personen in der ALST; 14 Frauen und 61 Männer. Es sind überwiegend Afghanen, aber auch Iraker, Syrier und Sri Lanker in Arlesheim. Eritreer und Iraner bilden derzeit die Minderheit. Kinder und junge Familien hat es zurzeit keine mehr.
Die Firma Weleda hat eine Kleiderspende organisiert. Mit der Spende von warmen Winterkleidern und Schuhen hat sie den Asylsuchenden einen grossen Dienst erwiesen.

3.12.2015
Adventsmarkt mit tollen Begegnungen
Zurzeit sind 99 Personen in der Unterkunft. Die letzte Woche stand im Zeichen des Adventsmarkts. Mit Unterstützung der Begleitgruppe wurde gebacken und Adventssterne gefaltet.
Am Markt selber, wurden am schön geschmückten Stand, Papiersterne, Früchtebrot, Guetzli und laufend frisch zubereitete Bretzel verkauft. Die Bretzel waren der Renner und die Besucherinnen und Besucher standen Schlange. Die Wartezeit wurde aber genutzt, um Fragen zu stellen und interessante Gespräche zu führen. Die teilnehmenden Asylsuchenden, Betreuer und Betreuerinnen und die Mitglieder der Begleitgruppe schätzten den lebendigen Austausch und die friedliche Stimmung sehr.

25.11.2015
Kleider für kalte Jahreszeit
Zurzeit sind 95 Personen in der Unterkunft. Menschen aus Syrien, Irak, Sri Lanka, Ghana, Afghanistan und Iran sind vertreten. Auch Familien sind in der ALST untergebracht.
Die Begleitgruppe übernimmt zusehends Aufgaben. So wurden warme Kleider für den Winter organisiert, Deutsch unterrichtet und der Adventsmarkt vorbereitet.
Um den Alltag etwas aufzulockern wurden ein Lotto-Abend, ein Ausflug in den Zoo und ein Minigolf-Spiel angeboten.


18.11.2015
Vorbereitung auf Adventsmarkt
Zurzeit sind in der ALST 95 Personen einquartiert. Die meisten Gesuchstellenden kommen aus Syrien, Irak und Afghanistan. Aber auch Menschen aus Iran, Somalia, Erirtea und Jordanien sind in der ALST einquartiert. Erstmals sind zurzeit auch junge Familien mit kleinen Kindern in Arlesheim.
Immer noch werden an den Toren der Zivilschutzanlage fast täglich Kleiderspenden vorbeigebracht, die in der kälteren Jahreszeit gut gebraucht werden können. An dieser Stelle danken wir Ihnen herzlich für die anhaltende, grosse Unterstützung.
Die Asylsuchenden sind mit den Vorbereitungsarbeiten für den Adventsmarkt von Ende November beschäftigt. Wie schon am Herbstmarkt werden sie zusammen mit der Begleitgruppe einen Stand betreiben und Selbstgemachtes verkaufen.


4.11.2015
Kleider
Falls Sie Kleider für Männer abgeben wollen, hauptsächlich Winterkleider, Mützen, Schals und Schuhe, dürfen Sie die Waren gerne an der Porte bei der ALST vorbeibringen. Die Asylsuchenden danken Ihnen dafür.


29.10.2015
Herbstmarkt war grosser Erfolg
Die Asylsuchenden haben am Herbstmarkt alle Gläser der selbstgemachten afghanischen Ruebli-Konfi verkauft. Und auch die Kaffeezeremonie stiess auf grosses Interesse. Die Asylsuchenden und Ihre Begleitpersonen konnten viele Gespräche führen und bedanken sich an dieser Stelle bei den Besucherinnen und Besuchern für das grosse Interesse.
Zurzeit sind in der ALST 93 Personen einquartiert. Noch immer sind viele Nationen vertreten, den Hauptanteil machen jetzt aber die Männer und Frauen aus Syrien, Irak und Afghanistan aus.


15.10.2015
Vorbereitung auf Herbstmarkt
Zurzeit sind in der ALST 94 Personen einquartiert. Die 72 Männer und 22 Frauen kommen aus Syrien, Irak, Iran, Somalia, Nigeria, Gambia, Ghana, Benin, Afghanistan und Senegal.
In dieser Woche laufen die Vorbereitungen für den Herbstmarkt. Dort werden die Asylsuchenden zusammen mit der Begleitgruppe einen Stand betreiben und selbstgemachte Konfitüre und Backwaren verkaufen. Zudem wird gezeigt, wie in Eritrea Kaffee gekocht wird.


1.10.2015
Picknick mit Begleitgruppe
Vor zwei Wochen fand ein Picknick mit Mitgliedern der Begleitgruppe und rund 30 Asylsuchenden im Badhof statt. Jeder hat etwas zu Essen oder zu Trinken mitgebracht und beim gemeinsamen Mittagessen konnte man sich näher kennenlernen. Die Beteiligten schätzten den Anlass sehr.
Momentan wohnen in der ALST 84 Asylsuchende. Aufgrund der national ansteigenden Gesuchszahlen, sind in Arlesheim nun auch Menschen aus Gambia, Ghana und Nigeria untergebracht.
Das Zelt auf der Zirkuswiese wurde abgebaut und es werden vermehrt Angebote im Innern angeboten. So finden zur Zeit 3-5 Deutschkurse pro Woche statt.


17.9.2015
Die Unterstützung aus der Bevölkerung ist sehr gross
Aktuell befinden sich 76 Personen, 52 Männer und 24 Frauen aus Eritrea, Irak und Syrien in der Asylunterkunft. In der Zwischenzeit sind alle Spenden in der ALST verteilt oder an weitere Asylunterkünfte abgeliefert worden
Die Angebote und Anfragen aus der Bevölkerung, die Asylsuchenden zu unterstützen, halten nach wie vor an. Zurzeit wird geprüft, ob regelmässige Fussballturniere angeboten und die Deutschkurse erweitert werden können.
Die gemeinnützigen Arbeiten sind weit vorangeschritten und die Tätigkeiten bereiten den Asylsuchenden grosse Freude.


10.9.2015
Begleitgruppe
Aktuell befinden sich 68 Personen in der Asylunterkunft. Die gemeinnützigen Einsätze finden nach wie vor grossen Anklang und werden entsprechend weitergeführt. Die Stimmung unter den Asylsuchenden ist gut und die Verpflegung durch die Obesunne kommt sehr gut an.
Mittlerweile hat sich auch die eingesetzte Begleitgruppe zu ihrer ersten Sitzung getroffen. Rund 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger trafen sich mit den Verantwortlichen des Staatssekretariats, der Betreuungsorganisation und der Gemeinde, um Ideen zu sammeln, was an gemeinsamen Anlässen organisiert werden kann. Ziel ist, die Zeit der Asylsuchenden in Arlesheim abwechslungsreich zu gestalten und persönliche Kontakte zwischen der Bevölkerung und den Asylsuchenden zu lancieren. Zahlreiche Ideen von der Teilnahme an Märkten über gemeinsame Sport- und Kulturanlässe kamen zusammen und werden von der Begleitgruppe weiter verfolgt. Wir informieren an dieser Stelle und auf der Homepage der Gemeinde über die nächsten Schritte.
Der Gemeinderat dankt allen Beteiligten für das grosse Engagement und die vielen guten Ideen.


3.9.2015
Auch aus Syrien
Derzeit befinden sich 64 Asylsuchende in der Asylunterkunft in Arlesheim. Davon sind 19 Frauen und 45 Männer. Aktuell sind auch mehrere Asylsuchende aus Syrien und eine Person aus dem Irak untergebracht. Das Einleben in die neue Umgebung und das Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen funktionieren problemlos.


27.8.2015
Kompott und Apfelkuchen
Die Zahl der Asylsuchenden ist seit letzter Woche um rund 25 Personen auf 68 gesunken.
Die gemeinnützigen Einsätze werden sehr gut besucht, so dass die Arbeiten weit vorangeschritten sind.
Nebst diesen Arbeiten beschäftigen sich die Asylsuchenden aber auch mit Spielen, Deutschkursen oder Kochen. So wurden zum Beispiel die Äpfel von den Bäumen auf der Zirkuswiese zu Kompott und Apfelkuchen verarbeitet.


19.8.2015
Dankeschön
Ihre Unterstützung war riesig. Wir wurden mit Sachspenden überhäuft. Dafür danken wir Ihnen an dieser Stelle recht herzlich. Viele der Spiele konnten gut als Preise bei den Lotto/Bingo Abenden eingesetzt werden. Auch die Kleider fanden grossen Anklang.
Alle Gegenstände, die nicht in Arlesheim verwendet werden können, werden den Asylsuchenden in Allschwil und Reinach weitergegeben. Im Moment ist der Bedarf an Sachgegenständen absolut gedeckt. Wir können deshalb zurzeit keine weiteren Sachspenden entgegennehmen. Gerne starten wir im Herbst/Winter wieder eine Sammelaktion, falls Winterkleider benötigt werden.
Zurzeit sind in der ALST 91 Asylsuchende (12 Frauen und 79 Männer) einquartiert.


12.8.2015
Arbeitseinsätze bringen Abwechslung
Die Zahl der Asylsuchenden ist seit letzter Woche um 12 Personen von 74 auf 86 angestiegen. Seit letzter Woche werden die Asylsuchenden auch mit Arbeiten, die der Gemeinde zugutekommen, beschäftigt. So unterstützten sie das Team des Werkhofs beim Reinigen der Rabatten am Bahnhof und bei Arbeiten in der Ermitage. Die Asylsuchenden verrichten diese Arbeiten freiwillig und können sich so ein zusätzliches Taschengeld (CHF 30.--/Tag) verdienen.


6.8.2015
Durchwegs positive Meldungen
Seit sechs Wochen sind in der ALST Asylsuchende einquartiert. Zurzeit leben 74 Menschen, 42 Männer und 34 Frauen in der Zivilschutzanlage in Arlesheim. Laut den Verantwortlichen des Staatssekretariats für Migration (SEM) verbringen die Asylsuchenden viel Zeit mit Sport (Fuss-ball und Volleyball), sie spielen Karten oder besuchen Deutschkurse. Ab nächster Woche besteht auch die Möglichkeit Boccia zu spielen. Der örtliche Bocciaclub hat dieses Angebot offeriert.
Seitens der Verwaltung wurde ein Programm zusammengestellt, bei dem die Asylsuchenden mit Gärtner- Reinigungs- oder kleineren Reparaturarbeiten für die Gemeinde beschäftigt werden können.
Das Interesse an der Begleitgruppe (Einladung im Wochenblatt vom 2. Juli 2015) ist sehr gross. Rund 25 Personen haben sich gemeldet und wollen aktiv mithelfen. Am Mittwoch, 2. September 2015 um 19.00 Uhr findet nun ein erstes Treffen statt. Dort werden Details besprochen, Fragen beantwortet und das weitere Vorgehen definiert.
Auch die Sammelaktion von Sachgegenständen ist gut angelaufen. Regelmässig werden vor allem Kleider und Spielsachen abgegeben. Wir danken Ihnen an dieser Stelle recht herzlich für die Unterstützung und das grosse Vertrauen und Wohlwollen, das Sie den Asylsuchenden und damit auch dem Gemeinderat entgegenbringen.
Das Schweizer Fernsehen berichtet am Donnerstag, 6. August 2015 in der Nachrichtensendung 10vor10 über die ersten Erfahrungen der Gemeinde mit der Unterbringung von Asylsuchenden.


15.7.2015
Sachgegenstände
Zur Zeit sind 75 Asylsuchende in der ALST einquartiert. Es handelt sich vorwiegend um Männer und Frauen, wenige Jugendliche.
Dem Aufruf in der Begleitgruppe mitzuwirken haben 22 interesseierte Frauen und Männer aus Arlesheim Folge geleistet.
Rund 30 - 40 Personen haben Sachgegenstände in Form von Kleidern und /oder Spielsachen beim alten Feuerwehrmagazin beim Domplatzschulhaus abgegeben. Voraussichtlich bis am 7. August 2015 wird jeweils Dienstagnachmittags (16-18 Uhr) und freitags (10-12 Uhr) Sammelgut entgegen genommen. 


25.6.2015
Temporäre Unterbringung von Asylsuchenden
Der Gemeinderat hat sich in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Migration (SEM) entschieden, in der Zivilschutzanlage eine zusätzliche Unterkunft für Asylsuchende einzurichten. Die Unterkunft wird temporär, für ca. 6 Monate belegt sein. Damit hilft die Gemeinde dem Bund und dem Kanton, die aktuell angespannte Lage ein wenig zu entschärfen.
Am Donnerstag, 25. Juni 2015 um 19.00 Uhr findet in der MZH am Domplatz für die Bevölkerung eine Informationsveranstaltung statt